Off-Theater nrw -
Theater, Tanz und Kultur

KatjaMaul

Gespräch mit Katja Maul

über ihre Teilnahme an der Fortbildung in Tanzpädagogik (Diplom in Tanzpädagogik) beim Off-Theater nrw

Liebe Katja, du hast Computerlinguistik, Psychologie, Deutsch als Fremdsprache studiert und im Projektmanagement sowie als selbstständige Redakteurin gearbeitet. Was hat dich damals dazu bewegt die tanzpädagogische Ausbildung am Off-Theater zu machen?

Mein Leben lang habe ich getanzt: Ballett, Jazz Dance, Hip Hop, Modern Dance... Lange habe ich damit geliebäugelt, das Tanzen zum Beruf zu machen, mich jedoch zunächst nicht getraut. Während meines geisteswissenschaftlichen Studiums fing ich dann an, Tanz zu unterrichten und damit teilweise mein Studium zu finanzieren. Ich bildete mich fort und machte diverse Trainerscheine. Doch so richtig packte es mich erst, als ich in meiner ersten Festanstellung bei einem Schulbuchverlag feststellte, dass ich für einen reinen Bürojob nicht geeignet bin. Ich muss mich einfach bewegen. Ich muss tanzen! Ich kündigte meine Stelle, absolvierte beim Off-Theater die Ausbildung zur Tanzpädagogin und machte mich gleichzeitig selbstständig. Heute arbeite ich als freiberufliche Redakteurin und Autorin für Bildungsmedien sowie als freie Tanzpädagogin und Choreographin. Seit letztem April kommt meine Honorartätigkeit als Ko-Geschäftsführung des Vereins MUS-E Deutschland e.V. dazu.

Veronika Zimmer-Zügel

Veronika Zimmer-Zügel, ursprünglich Architektin aus Berlin, absolvierte 2008 zunächst die Kulturmanagementfortbildung beim Off-Theater. Darauf folgte ab 2014 die Fortbildung in Theaterpädagogik, und zwar aus gutem Grund und mit weitreichenden Konsequenzen.

Also, ich studierte Architektur an der Kunsthochschule Kassel. Aber ich war auch politisch sehr engagiert, wollte die Welt verändern und spezialisierte mich deshalb im Bereich Stadtplanung. Gemeinsam mit anderen Frauen gründete ich einen Frauenkunstverein und einen Frauenbuchladen. Ich zog nach Berlin, um das Frauenstadtteilzentrum Schokofabrik mit aufzubauen und um die behutsame Stadterneuerung in Kreuzberg umzusetzen.

Sandra Weske

Absolventin der Grundlagenfortbildung Theaterpädagogik

zur Zeit Teilnehmerin im Aufbaukurs Theaterpädagogik BuT®

Liebe Sandra, du hast 2009 mit der Grundlagenfortbildung Theaterpädagogik begonnen und bist nun Teilnehmerin an der Aufbaufortbildung. Was hat dich zur Teilnahme motiviert?

Motiviert hat mich der Bereich Theaterpädagogik in vielerlei Hinsicht: zum einen in Bezug auf meine Rollendefinition in der Schule selbst, aber auch im Hinblick auf eine Erweiterung der Unterrichtsmethoden. Nach der Grundausbildung war mir sofort klar, dass ich mein bis dahin erworbenes Wissen vertiefen und ausbauen möchte.

Kolja Schultz

frischgebackener Kulturmanager im Gespräch

Lieber Kolja, du hast Sportmanagement und Kommunikation an der Sporthochschule Köln studiert. Was hat dich zur Fortbildung Kulturmanagement geführt?

Bei der Entscheidung für die Weiterbildung ging es mir um die Organisation sozialer Projekte. Das ist mein Hauptanliegen und Berufsziel. Im Bereich der Kultur finden sich unglaublich viele Möglichkeiten, Projekte zu konzipieren, zu organisieren und durchzuführen. Perspektivisch ist es mir wichtig, sinnvolle Dinge (wie Bildungsprojekte, aktuell z.B. ein Senioren-Musik-Projekt) anzuschieben.

Romina Jugel und Holger Wagner

Romina Jugel und Holger Wagner haben an der Vollzeitausbildung zum/r Theaterpädagogen/in BuT  teilgenommen.

Liebe Romina, lieber Holger ihr seid im letzten Jahr als Studierende der Theater­pädagogik fast täglich in der Akademie ein- und ausge­gangen. Was hat sich für euch in diesen Monaten verändert?

Romina: Im letzten Jahr habe ich gelernt, anderen und auch mir selbst zuzuhören, genau hinzuschauen und Arbeitsprozessen ihren Lauf zu lassen.

Holger: Der Einblick in die verschiedenen theaterpädagogischen Arbeitsfelder hat meinen Aktionsradius stark vergrößert - auch in der Arbeit mit  den unterschiedlichsten Zielgruppen.